Die Kartoffel

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... oder auch pomme de terre, patata, burgonya, potet oder Erdapfel genannt, stammt aus der Familie der Nachtschattengewächse. Damit ist sie eng mit Paprika, Tomaten und Auberginen verwandt.

Wissenswertes

Wusstest du, dass jeder deutsche & österreichische Bürgerjährlich im Schnitt 55kg Kartoffeln isst? Dass die ältesten Funde einer Kartoffelpflanze etwa 13.000 Jahre alt sind? Oder dass es neben den klassischen gelben Kartoffeln auch rote, pinke und violette Kartoffeln gibt?

Während im Andenhochland die Kartoffel bei den Inkas schon lange als Hauptnahrungsmittel angebaut wurde, fand sie den Weg nach Europa erst Mitte des 16. Jahrhunderts. Seefahrer brachten die ersten Kartoffeln von Südamerika nach Europa und damit auch nach Deutschland & Österreich. In der ersten Zeit nach ihrer Einführung in Europa war noch nicht allen Menschen klar, dass nur die unterirdischen Knollen der Kartoffel essbar und alle grünen Pflanzenteile ungenießbar und leicht giftig sind. Spätestens seit dem 18. Jahrhundert jedoch sind Kartoffeln sowohl aus der feinen als auch der gutbürgerlichen Küche nicht mehr wegzudenken.

Die Kartoffel ist nicht nur eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel in Europa, sondern auch ein gesunder Lieferant von Kohlenhydraten. Seit einigen Jahren sind Kohlenhydrate mehr und mehr in Verruf geraten. Doch eines ist sicher: An den nährstoffreichen Kartoffeln liegt der schlechte Ruf garantiert nicht. Kartoffeln sind reich an Ballaststoffen und machen lange satt, da die komplexen Kohlenhydratketten nur langsam verdaut werden können. Zusätzlich haben sie mit nur 69kcal auf 100g viel weniger Kalorien im Vergleich zu anderen Beilagen wie Pasta, Reis und Co. Außer Kohlenhydraten enthalten sie auch hochwertige Eiweiße und punkten mit einer beachtlichen Menge an B- und C-Vitaminen. Darüber hinaus wurden 15 weitere Mineralstoffe und Spurenelemente in ihnen nachgewiesen.

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Sorten

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Bei über 4.000 verschiedenen Kartoffelsorten weltweit fällt die richtige Wahl für den eigenen Anbau sicher nicht leicht. Kartoffelsorten unterscheidet man in Kocheigenschaften und Reifedauer beim Anbau. Grundsätzlich lassen sich alle Sorten optimal in PAUL POTATO auf Balkon, Terrasse oder im Garten anbauen. Hier erfährst du mehr über die unterschiedlichen Kartoffelsorten.

Die Knolle

Nachdem die Mutterknolle aus den Trieben ein Wurzelsystem und Blätter entwickelt hat, geht die Kartoffelpflanze zur Knollenbildung über. Diese Phase ist sorten- und witterungsabhängig und ausschlaggebend für den letztendlichen Knollenertrag. Vor allem in dieser Phase benötigen die Pflanze sehr viel Sonnenlicht. Achte aus diesem Grund darauf, deinen PAUL POTATO an einem sonnigen, warmen Ort zu platzieren. Aus einer Mutterknolle können pro Jahr je nach Sorte etwa 15 - 25 Kartoffeln geerntet werden.

Lagerung

Je später im Jahr Kartoffeln geerntet werden, desto länger sind sie haltbar. Bei Zimmertemperatur können späte Sorten rund drei bis vier Wochen gelagert werden. Am besten werden Kartoffeln aber kühl, dunkel und trocken gelagert. Darüber hinaus solltest du vermeiden, dass die Knollen in unmittelbarer Nähe von Äpfeln und Birnen liegen, denn die sondern Ethylen ab, was die Kartoffeln schneller reifen lässt. Mit PAUL POTATO hast du bereits einen optimalen Behälter zum Lagern. Leg deine Kartoffeln einfach in eine Etage von PAUL POTATO und gib den Untersetzer als Deckel darauf. So gelangt garantiert kein Licht zu deiner Ernte und die Knollen können dadurch besonders lange gelagert werden.

Weiterverarbeitung

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Gebraten, gebacken, als Pommes, Pürree, Salat, am Grill oder einfach gekocht - Kartoffeln lassen sich so herrlich vielfältig zubereiten, dass es kaum verwunderlich ist, warum sie die beliebteste Beilage sind.  Tipp: Vor allem farbenfrohe Sorten, die man sonst nicht im Supermarkt bekommt, bringen in jeder Zubereitungsform garantiert Abwechslung auf den Teller. Viele köstliche Kartoffelrezepte findest du unterhalb ⬇️